Sahel verurteilt sexistische und rassistische Ausfälle bei „Das große Promi-Büßen“
Sahel meldet sich in ihrer Instagram-Story zu den Ereignissen in der aktuellen Staffel von „Das große Promi-Büßen“ zu Wort. Die Kandidatin, die zuvor schon bei „Germany Shore“ und „Ex on the Beach“ zu sehen war, kritisiert darin die sexistischen und rassistischen Aussagen eines älteren Mitstreiters und lehnt jedes Verständnis für dessen Verhalten ab.
Warum Beleidigungen im Deutschen meist Frauen treffen
Anlass für ihre Wortmeldung ist eine Beschimpfung im Camp, die Sahel mit einem „S-Punkt“ umschreibt. Sie holt dazu grundsätzlich aus und erklärt, warum solche Ausdrücke sexistisch und frauenfeindlich sind. Fast alle deutschen Schimpfwörter zielten auf Frauen oder deren Sexualverhalten ab, während Männer davon verschont blieben. Selbst die härtesten Beleidigungen unter Männern richteten sich am Ende gegen deren Mütter und deren angebliches Versagen. Wer solche Begriffe benutze, stütze damit ein patriarchales System.
Vorwürfe gegen einen Mitstreiter im Camp
In der laufenden Staffel von „Das große Promi-Büßen“, die seit Oktober auf Joyn läuft, steht Sahel unter anderem mit Georgina Fleur, Cosimo Citiolo, Anna Miltina und Eike Immel vor der Kamera. Ende Oktober hatte bereits Jörg Dahlmann das Verhalten von Eike Immel scharf kritisiert, nachdem der frühere Fußballtorwart die Show in der dritten Folge vorzeitig verlassen musste. Sahel nennt in ihrem Video zwar keinen Namen, beschreibt den gemeinten Kollegen aber deutlich:
„Und ich werde mich nicht hinsetzen und einen weißen, alten, privilegierten Mann, der die besten Voraussetzungen im Leben hatte, der sogar Multimillionär war, ähm frauenfeindliche, sexistische und rassistische Äußerungen von sich geben lassen.“
Sie habe bei ihm von Beginn an ein schlechtes Gefühl gehabt und das vor Ort auch sofort angesprochen. In der Ausstrahlung sei ihre frühe Warnung zwar nicht zu sehen gewesen, doch überrascht habe sie der spätere Ausfall nicht.
Sahel lehnt Ausreden über das Alter ab
Besonders stört sich die Reality-Teilnehmerin daran, wenn solche Entgleisungen mit dem Alter des Mannes entschuldigt werden. In der Texteinblendung ihrer zweiten Story macht sie sich über die Klage lustig, dass man heutzutage nichts mehr sagen dürfe. Statt Nachsicht für jemanden einzufordern, der aus einer anderen Zeit stamme, erwarte sie von genau dieser Person Empathie für Menschen, die es wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft von Anfang an schwerer hatten. Ein privilegierter Mensch könne diese Erfahrungen nicht nachvollziehen, sollte sich aber bewusst machen, warum solche Worte andere verletzen und herabwürdigen.
Für ihren Mitstreiter hat Sahel nach dem Vorfall im Camp nichts mehr übrig.
„Also, bei aller Liebe so, da kann man kein Mitleid von mir erwarten, werde ich auch niemals haben, ist mir auch scheißegal. Bei aller Liebe. Sorry not sorry.“
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @whitechoccolat
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.









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